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Dornbirner EC

Rückkehr ++ Versteigerung

Seit Dienstag ist es offiziell, was schon seit geraumer Zeit von den Fans der Bulldogs gehofft wurde – Publikumsliebling und Topscorer Luciano Aquino kehrt nach 24 Spielen und insgesamt elf Punkten in der schwedischen Eliteliga wieder nach Dornbirn zurück. Dornbirns punktebester Spieler der vergangenen zwei Jahre wurde dank intensiver Bemühungen des Managements wieder zurück ins Ländle geholt. In der Presseaussendung bezeichnen die Verantwortlichen die gelungenen Vertragsverhandlungen als “Kraftakt”. Der 29-jährige Stürmer räumt ein, dass Dornbirn immer die erste Adresse nach der Auflösung seines Vertrags in Karlstad war. Bereits heute beim EHC Linz wird Aquino sein Debüt im Dress der Bulldogs geben. Am Sonntag gegen die Vienna Capitals kann er dann auch auf heimischen Eis begrüsst werden.   Über seine Zeit bei Färjestads BK sagt der Stürmer, dass er die Erfahrung genossen hat, aber in Schweden einfach nicht glücklich war. Über den Unterschied zwischen dem EBEL und SHL Hockey befragt meint er, dass die Disziplin bei der Defensivarbeit in Schweden einfach besser sei, es gäbe weniger Strafen und es werden auch weniger Tore erzielt. Zwischen den Zeilen kann man auch lesen, dass Aquino kein Fan der langen schwedischen Winternächte ist.  Mit der Rückkehr des Schlüsselspielers ins Lineup der Dornbirner erhöhen sich auch die Chancen, den Linzern nach dem 4:0 Sieg...

Dornbirner EC

Pointstreak ++ Auswärtssieg?

Nun ist es offiziell – der November war ein guter Monat für die Bulldogs! Lediglich in einem der sieben Spiele (am 2.11. in Znaim) konnte man nicht punkten, in nur einem weiteren Match (23.11. gegen Székesfehérvár) musste man das Eis trotz Punktegewinns als Verlierer verlassen. Von 14 möglichen Punkten konnte man demnach elf gewinnen. Die logische Konsequenz davon ist, dass die Dornbirner in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld geschafft haben. Mit dem 3:1 Heimerfolg gegen die Graz 99ers fügten die Bulldogs den Steirern die dritte Niederlage in Folge zu. Die Väter des Erfolgs an diesem Abend waren Kapitän Nikolas Petrik und Martin Grabher-Meier. Beide konnten je ein Tor und einen Assists auf ihr Konto verbuchen. Zudem steuerte Jonathan D’Aversa zwei Assists zum viel umjubelten Erfolg bei. Nach dem Spiel gab der Kapitän folgendes Statement ab: Jetzt müssen wir schauen, dass wir die Heimserie noch mit einem Sieg gegen die Tiroler abschließen. Gesagt, getan – im Westderby am vergangenen Sonntag schickte man die Tiroler mit einer 1:4 Packung zurück ins “Heilige Land”. Vor der Partie gab Headcoach Dave MacQueen folgenden Leitspruch aus: Wenn wir gegen Innsbruck spielen, steht immer ein bisschen mehr auf dem Spiel. Die Heimischen mussten ohne Justin DiBenedetto, Martin Mairitsch, David Madlener und Stefan Häussle (alle verletzt) antreten, aber bereits nach knapp 23...

Dornbirner EC

Premierensieg ++ Getrennte Wege

Nach neun Niederlagen in der noch jungen EBEL Geschichte des DEC klappte es am letzten Freitag endlich mit dem ersten Sieg gegen den EHC Linz. Vor heimischen Publikum schickte man die Black Wings ohne Torerfolg zurück nach Oberösterreich. Auch am Sonntag konnte man punkten. Allerdings musste man sich Székesfehérvár nach Verlängerung geschlagen geben.  Gegen die Linzer gingen die Bulldogs mit geschwellter Brust ins Spiel, konnte man doch drei der letzten vier Partien für sich entscheiden. Die Chancen, die unerfreuliche Nullnummernserie gegen die Stahlstädter endlich zu beenden, standen somit recht gut.  Der erste Abschnitt brachte eine 2:0 Führung der Hausherren. Die Treffer der Dornbirner erzielten Justin DiBenedetto und Andy Bohmbach. Im Mittelabschnitt fanden die Linzer dann besser ins Spiel, kamen bei einem Stangenschuss dem Anschlusstreffer auch nahe – das Mitteldrittel blieb aber torlos. Im Schlussabschnitt machte der DEC in der 55. Minute durch Topscorer Chris D’Alvise alles klar. Das 4:0, Bohmbach erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Abend, war dann noch Draufgabe.  Weniger ala 48 Stunden später gastierte mit Székesfehérvár der nächste Gast im Messestadion. Vor dem Spiel warnte Martin Grabher-Meier, der mit 16 Punkten bester österreichischer Scorer des Teams ist: Wir müssen am Boden bleiben und von Spiel zu Spiel denken. Im Gegensatz zu den Gastgebern kamen die Ungarn...

Dornbirner EC

Siegesserie ++ Heimspielserie

Erstmals in der Saison 2014/15 gelang es dem Dornbirner EC, zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Mann der Woche in Dornbirn ist Chris D’Alvise, der Gegen Laibach zwei Tore erzielen konnte und den entscheidenden Penalty verwandelte, sowie im Match gegen den EBEL Meister einen Treffer zum Sieg beisteuerte. Unter dem Motto “Das Ruder herumreissen und zubeissen” fuhren die Bulldogs am vergangenen Freitag zum Tabellenschlusslicht nach Laibach. Zum Mann des Spiels in der slowenischen Hauptstadt avancierte Chris D’Alvise, der in der Saison 2012/13 noch das Dress der Drachen getragen hat. Der kanadische Center fälschte zunächst im ersten Drittel einen Schuss von Nick Crawford unhaltbar ab, im Mitteldrittel besorgte er mit einem Abstauber die zwischenzeitliche 2:1 Führung der Gäste, die von den Gastgebern noch vor dem zweiten Pausentee egalisiert werden konnte. Nachdem weder der Schlussabschnitt noch die Overtime eine Entscheidung brachte, ging es ins Shootout, in dem abermals der Topscorer der Vorarlberger seine Visitenkarte abgab und den wichtigen zweiten Punkten für die Bulldogs sicherte.   Der Sieg gibt uns ein gutes Gefühl. Die Spieler haben die Scheibe wie besprochen vermehrt auf das gegnerische Tor gebracht. Wir hatten viele gute Möglichkeiten und einige Pfostenschüsse. Als die Partie ausgeglichen war, hat uns Lawson im Spiel gehalten. Am...

Eishockey Allgemein

Suomi Hockey Blog 14/15-002

Es wird wieder Zeit, einen Blick in den Hohen Norden zu werfen. Wie schlägt sich der finnische Vertreter, Jokerit, in der KHL und wer liegt in der finnischen Liiga kurz vor Halbzeit des Grunddurchgangs auf Titelkurs? Nehmen wir es vorweg – Jokerit Helsinki schlägt sich in der KHL bisher mehr als passabel. Das Team des Ex-Nationalteamtrainers Erkka Westerlund liegt in der Western Conference mit 60 Punkten aus 28 Spielen auf dem dritten Platz – allerdings mit einigem Respektabstand auf die Leader CSKA Moskva (73 Punkte aus 30 Spielen) und SKA St. Petersburg (70 Punkte aus 28 Spielen). Schaut man auf die ligaweite Tabelle, dann findet man den fünffachen finnischen Meister auf dem vierten Rang – nicht schlecht für die Premierensaison in der KHL.  Es ist allerdings auch augenscheinlich, dass sich die Mannschaft gegen die starken Teams sehr schwer tut. In den bisherigen Begegnungen konnte keiner der “Big Players” der Liga, namentlich SKA St. Petersburg, Metallurg Magnitogorsk, Avangard Omsk oder Salavat Yulaev Ufa, geschlagen werden. Besonders gegen physisch intensiv agierende Teams tut sich Jokerit schwer. Dazu kommt, dass die Mannschaft mit dem Torfschiessen nicht auf Du und Du ist. Mit 85 erzielten Treffern hinkt man der Bestmarke von SKA mit 116 Treffern deutlich hinterher. Mit 63 erlaubten Gegentoren liegt das Team zwar...

ForeCheck Podcast

O-Töne ForeCheck-Podcast #8-14 [Michael Raffl, Michael Grabner,...]

In der aktuellen Ausgabe des ServusTV ForeCheck-Podcast spricht Martin Pfanner mit Michael Raffl (Philadelphia Flyers) und Michael Grabner über den aktuellen Status ihrer Verletzungen und den Entwicklungen in ihren Teams. Linz-Coach Rob Daum spricht über die aktuelle Situation bei den Black Wings.     Michael Raffl (Forward Philadelphia Flyers): …darüber, wie es ihm mit seiner Rehab nach seiner Verletzung geht: Noch sehr schmerzhaft. Ich war gestern 10 Minuten am Eis und heute 25, ist aber ein Schritt in die richtige Richtung denke ich.  …darüber wie seine Verletzung passiert ist: Ich habe einen Schuss von einem Verteidiger geblockt und das war sehr schmerzhaft. Das ist aber alles was ich dazu sagen kann… …darüber, wie sein Zeitplan nach seiner Verletzung aussieht: Das war die offizielle Meldung, ich denke und hoffe aber, dass ich früher zurück kommen kann. Eine Verletzung ist immer schlimm, mental muss man schon arbeiten, dass man in kein Loch fällt. Es war nicht einfach, ist aber eine Chance körperlich wieder fit zu werden und vielleicht noch stärker zurück zu kommen… …darüber, ob er auch einmal auf seine Statistiken zurückblickt: In der Liga gibt es sehr viele sehr gute Spieler und wenn man nicht immer an sich arbeitet und sein bestes gibt,...

Dornbirner EC

Alter Bekannter ++ Bulldogs go Nationalteam

Der Dornbirner EC schlitterte mit einem ernüchternden 3:8 in Znaim, dem elften Tabellenrang und einem erschreckendem Torverhältnis von -36 in die Nationalteampause.  67 Gegentore haben die Bulldogs in 17 Spielen kassiert – keine andere EBEL Mannschaft muss einen Schnitt von fast vier Verlusttreffern pro Partie vorweisen. Gleichzeitig konnte man mit 31 erzielten Toren in dieser Wertung nur Tabellenschlusslicht Olimpija Ljubljana hinter sich lassen.  Die Probleme in der Offensive versuchte man, mit dem Engagement des EBEL erprobten Stürmers Zdenek Blatny abzufangen. Der 33-jährige Tscheche kann sowohl als linker Flügelstürmer, als auch als Center eingesetzt werden und absolvierte bisher 120 EBEL Spiele, in denen er 37 Tore und 54 Assists für Graz, Wien und Znaim verbuchen konnte. Blatny ist für seine Künste im Angriffsdrittel bekannt, defensiv wäre sein Spiel sicher noch ausbaufähig.   Zumindest einen Spieler der Bulldogs kennt Blatny schon besonders gut, wie dieses Video beweist. Die Zukunft des gesperrten Verteidigers Garnet Exelby, der mit null Punkten seine Erwartungen bisher in keiner Weise erfüllen konnte, ist in Dornbirn ebenfalls mehr als unsicher – die Zeichen stehen auf Abschied. Ein erfolgreiches Debüt im österreichischen Nationalteam feierte Dornbirns Torhüter David Madlener beim Turnier in Laibach. Beim 5:1 Sieg gegen Japan feierte der 22-jährige einen erfolgreichen Einstand, konnte...

EBEL

BodyOfficer 020: Schultereckgelenksprengung

Wieder ein Verletzungsbericht, wieder ein Spieler des EHC Linz. Daniel Oberkofler hat sich bei seinem Einsatz für das österreichische Nationalteam gegen Weißrussland eine Schultereckgelenksprengung zugezogen. Nachdem unterschiedliche Meldungen über seine Verletzung und über die Dauer seines Ausfalls in Umlauf waren, sollten wir uns dieses Thema genauer anschauen. Das Schultereckgelenk (oder in der Fachsprache AC-Gelenk) befindet sich dort, wo das Schlüsselbein (Clavicula) mit einem Fortsatz des Schulterblattes (Acromion) zusammenstößt. Es ist ein kleines, aber für die einwandfreie Beweglichkeit der Schulter sehr wichtiges Gelenk, das durch mehrere Bänder gesichert und stabilisiert wird.   Verletzungen des AC-Gelenks treten häufig beim Sport auf und wiedereinmal befinden sich Eishockeyspieler in der Risikogruppe. Die AC-Gelenksprengung entsteht fast immer durch Stürze auf den gestreckten Arm oder direkt auf die Schulter. Dabei zerreißen die sichernden Bänder. So entsteht eine veränderte Mechanik, die sich auf die Bewegungen im Schultergelenk auswirkt. Vor allem bei Bewegungen über dem Kopf und bei Aktivitäten vor dem Körper (Stickhandling) verspürt der Betroffene Schmerzen und Instabilität. Die Verletzung des Schultereckgelenks kann in drei Schweregrade eingeteilt werden: Tossy I – Zerrung der stabilisierenden Bänder Tossy II – Teilriss der Bänder (bzw. Riss eines Bandes)  Tossy III – Kompletter Riss aller stabilisierenden Bänder In besonders schweren Fällen...

EBEL

BodyOfficer 019: Querfortsatzfraktur

Matthias Iberer vom EHC Linz hat es schlimm erwischt. Neben einer Gehirnerschütterung erlitt er im Spiel gegen den Villacher SV am 02.11.2014 auch mindestens 4 Querfortsatzfrakturen. Was ist das und was bedeutet das? Bei einer Querfortsatzfraktur brechen die Querfortsätze im wahrsten Sinne des Wortes vom Wirbelkörper ab (siehe Grafik).   Der Rest des Wirbelkörpers bleibt dabei aber stabil. Das bedeutet, es besteht keine Gefahr für das Rückenmark oder die Bandscheibe. Besonders zu erwähnen ist noch, dass an den Querfortsätzen Muskeln ansetzen, die für die Bewegung der Wirbelsäule verantwortlich sind. Eine hunderprozentige Heilung ist daher essenziell für die Wiederaufnahme von sportlichen Aktivitäten. Normalerweise können Querfortsatzfrakturen konservativ – sprich ohne OP – behandelt werden. Voraussetzung dafür ist die entsprechende Lage der Bruchstücke. Die erste Phase nach der Verletzung steht im Zeichen der Schmerzlinderung und der Schonung. Erst nach erfolgter Knochenheilung (ca. 6 Wochen) kann wieder mit aktiver Bewegung bzw. gezieltem Aufbautraining begonnen werden. Wie lange ein Spieler mit einer derartigen Verletzung ausfällt, kann nicht seriös vorhergesagt werden, da verschiedene Faktoren den Heilungsprozess beeinflussen.    

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